Klimaschutz – ein Dauerthema

Das Thema Klimaschutz und erneuerbare Energien war von Anfang an ein Thema, das ich im Kreistag eingebracht habe. Die ersten Blockheizkraftwerke für die Kreisklinik und für die Deponiegasnutzung an der “Deponie an der Schafweide” gingen auf meine Anträge hin schon vor 28 Jahren ans Netz.

Zu diesen ersten, sehr mühsam erzielten Erfolgen kamen weitere hinzu: die Einführung eines Mobilitätsforums, der ausschließliche Einsatz regenerativer Energieträger bei den Liegenschaften des Landkreises, eine Stromausschreibung nach Kriterien, die den Bezug von echten Ökostrom ermöglichten, grundsätzliche Holzbauweise und strenge Leitlinien für nachhaltiges Bauen u.v.m.

Im Landkreis Ebersberg sind wir schon weiter wie in anderen Kommunen. Das kommt nicht von ungefähr – haben wir Grüne und auch ich doch von Anfang an dieses Thema vorangetrieben.

Der Landkreis hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 frei von fossilen Energieträgern zu sein.

Er hat dazu vorbildliche Strukturen für die Energiewende geschaffen: Der Klimaschutzmanager, den wir beantragten, hat einen enormen Impuls gegeben. Die Energieagentur, die ich mitbegründet habe und als Aufsichtsrätin mitgestalte ist der Motor der Energiewende. Ich habe die Bürger-Energiegenossenschaft mit initiiert und am Anfang als Aufsichtsrätin begleitet. Der Landkreis hat einen Energienutzungsplan erstellt, betreibt ein kommunales Energiemanagement, und eine klimaneutrale Wärmeversorgung – bezieht für die Liegenschaften reinen Ökostrom. Die Kommunen haben im Landkreis die Netze übernommen und mit den Eberwerken ein regionales  EVU gegründet. All das habe ich aktiv angeschoben und mitgestaltet.

Und doch, sind wir auch im Landkreis Ebersberg meilenweit von unseren Zielen entfernt.

Denn es fehlt es an Unterstützung auf Landes- und Bundesebene – im Gegenteil: Stolpersteine werden uns in den Weg gelegt. Wie die unsägliche 10H-Regelung für Windräder. Aber auch die Deckelung der Erneuerbaren Energien, die Förderung von Ölheizungen, das Festhalten an Verbrennungsmotoren, die Subventionierung klimaschädlicher Technologien u.v.m. – all das würgt die Energiewende ab.  

Vorbehaltloses Ja zum Klimaschutz

Ich will den Klimaschutz an erste Stelle setzen und bei all meinen Entscheidungen nicht nur berücksichtigen, sondern zur Bedingung machen

Berechnungen des Klimaschutzmanagers ergeben:

  • Wir brauchen mindestens 33 Windräder
  • Eine Solaroffensive auf unseren Dächern mit 13.000 neuen Anlagen
  • Mehr als 100 Freiflächenanlagen für PV
  • 10 Freiflächenanlagen für solare Wärme
  • Reduktion des Wärmeverbrauch um mindestens ein drittel
  • 3 Geothermie-Anlagen

Ich bin überzeugt, die Energiewende wird kommen – muss kommen. Es geht um unsere Zukunft in der wir alle leben wollen.

 

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Mobil: 0174 1806831
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